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Weihnachtsbrief 2018

Liebe Freunde und Förderer des Hauner Vereins,

Als die dreijährige Anna, 3 Jahre alt im Arztzimmer der Ambulanz sieht, dass ihr Blut abgenommen werden soll, ist sie mit ihrer Geduld am Ende! Mit Händen und Füßen, Geschrei, Gezeter und einem Weinkrampf versucht das kleine Mädchen sich zu widersetzen. Die Blutentnahme erfolgt dennoch.! Für Anna der schlimmste Augenblick in ihrem bisherigen kleinen Leben!

Leopold, 7 Jahre, hat auch schreckliche Angst. Bei ihm sollen die Verbände gewechselt werden. Er hat sich an mit kochendem Wasser schwer verbrüht und die Wunden müssen gereinigt werden.

Schmerzen ganz allgemein stellen ein alltägliches Problem in der Versorgung kranker Kinder dar. Negative Auswirkungen durch nicht ausreichend behandelte Akutschmerzen können zu dramatischen Langzeitfolgen führen, wie Angststörungen, Ausbildung eines Schmerzgedächtnisses oder einer Chronifizierung von Schmerzen - ...
... und Angst vor Schmerzen wiederum erhöht das Schmerzempfinden!

Aufmerksamkeit, Gedanken und Gefühle können auch bei akuten Schmerzen das Schmerzempfinden verstärken oder schwächen. Das weiß jeder, der schon einmal ein Kind hat stürzen sehen, das schmerzerfüllt zur Mutter läuft. Wenn es dann zum Trost in den Arm genommen wird oder ein Eis bekommt, kann es sein, dass der Schmerz in den Hintergrund tritt, bevor es später wieder den Schmerz stärker empfindet. Unsere Aufmerksamkeit kann also so stark von dem akuten Schmerz ablenken, dass wir ihn zeitweise nicht mehr wahrnehmen.

Wir von der Haunerschen Kinderklinik wollen dem Schmerz den Kampf ansagen und dafür brauchen wir Ihre Unterstützung!

Mit einem eigenen „Kinder-Schmerzteam“ soll ein innovatives Modell geschaffen werden, das nicht nur mit medikamentöser Schmerztherapie nach Eingriffen punktet, sondern vor allem auch bei nicht-medikamentöse Strategien (zum Beispiel Aufmerksamkeitsumlenkung oder Hypnose). Doch die Schulungen und das zusätzliche Personal kosten Geld, das wir in Form einer Anschubfinanzierung gerne geben würden.

Nicht nur Anna und Leopold würden von einer modernen Schmerztherapie profitieren, sondern auch die etwa 65.000 kleinen und großen Patienten mit oft schweren chronischen Erkrankungen oder Unfällen, die jährlich die „Haunersche“ durchlaufen.

Bitte helfen Sie mit einer Spende, dass künftig den Kindern des Dr. von Haunerschen Kinderspitals Schmerz soweit als möglich genommen werden kann und die Ablenkung von Schmerzen mit alternativen Strategien in den alltäglichen Ablauf implementiert wird.

Mit den besten Wünschen für das Neue Jahr,

Ihr

Unterschrift Prof. Adam

Prof. Dr. Dr. Dr. hc mult. Dieter Adam 1. Vorsitzender

Hauner Verein

Verein zur Unterstützung des
Dr. von Haunerschen Kinderspitals
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